Chorgründer Prof. Sepp Ortner

Prof. Sepp Ortner über den Volksliedchor Bad Kleinkirchheim und sein musikalsches Vermächtnis:

Seit über 70 Jahren ist Lied- und Musikpflege - vor allem Volksmusik - Teil meiner Lebensplanung. Geprägt haben mich: Familie; Volksschule; LBA; Madrigalchor; Junglehrerquintett; musikalischer Leiter von „Goodwill-Tours of Austrian Teachers an Students“: 1954, 1960, 1973 nach Südafrika (insgesamt 1 Jahr ); 1956 nach New Zealand, 7 Monate, mehrere Male Werbefahrten im Auftrag des Landes Kärnten nach Westdeutschland und Holland; Chorgründungen und Leitung in allen Orten, wohin ich als Lehrer zugewiesen wurde: St. Salvator, Pisweg, Friesach, Radenthein:  AGV-Almrose, gem. Chor Pro Musica;

Kleinkirchheim: Brauchtumsgruppe, Volksliedchor Kleinkirchheim.

1967 brachte ich das Hackbrett, das hier in Vergessenheit geraten war, zurück nach Kärnten, erlernte es autodidaktisch und spielte es mit der „Kirchheimer Hackbrettmusik“ bereits 1969 sowie mit den philharmonischen „Spilar Schrammeln“ bei den „Wiener Festwochen“.

Funktionen:

  • Bezirksobmann des Kärnter Bildungswerkes, Spittal/Drau
  • Beirat des Kärntner Musikschulwerkes
  • Vorsitzender des Kärntner Volksliedwerkes
  • Liedschaffen mit Otto Bünker und Gerhard Glawischnig

Die volksmusikalische Bandbreite reichte von der „Deutschen Bauernmesse“ mit Hackbrett, bzw Flötenmusik der Familie Jandl, Sprecher Arno Patscheider, -  wofür uns der „Unda-Preis“ für die beste kirchenmusikalische Produktion in Österreich 1984 zuerkannt wurde - bis zum geteilten 1. Preis mit der Profigruppe „Bela Bartok, (Ungarn) beim internationalen Folklorebewerb in Annemasse, (Frankreich).